Der Oldenburger Erinnerungsgang in Stichworten
· In der Reichsprogromnacht (09. auf den 10. November 1938) wurden in ganz Deutschland Synagogen zerstört, Wohnungen und Geschäfte von Juden verwüstet und jüdische Männer verhaftet.
· Die Synagoge in der Petersstraße in Oldenburg (Oldb.) stand in Flammen.
· Die SA holte die verängstigten Bewohner aus ihren Häusern und führte sie zum Marktplatz und auf den Pferdemarkt zur Kaserne.
· Frauen und Kinder wurden am nächsten Morgen entlassen, 42 Männer wurden zum Gerichtsgefängnis gebracht.
· Im Gerichtsgefängnis wurden die Männer in Zellen gesteckt und untersucht. Am nächsten Morgen wurden sie, in das Konzentrationslager Sachsenhausen gebracht.
· In Anlehnung an dieses Ereignis organisiert der „Arbeitskreis Erinnerungsgang“ diesen seit 30 Jahren.
· 1981 gingen zu ersten Mal 30 Personen die Originalstrecke in Oldenburg entlang.
· Traditionell ist dieser Erinnerungsgang ein Schweigegang
· Noch heute wird der Erinnerungsgang von Zeitzeugen des Holocaust unterstützt.
· Seit 2005 übernimmt je eine Oldenburger Schule in Zusammenarbeit mit dem „Arbeitskreis Erinnerungsgang“ die Gestaltung des Erinnerungsgangs.
· Dieses Jahr liegt die Verantwortung bei der BBS Wechloy, die dieses Jahr von „Laut gegen Nazis“ in der Durchführung einerseits des Erinnerungsganges, andererseits eines begleitenden Großprojektes unterstützt wird.
Weitere Infos unter:
Facebook - Veranstaltungsreihe "Erinnern heißt Leben" - Veranstaltungsreihe "Erinnerungsgang" 2011
Facebook - Profil der Kampagne "Laut gegen Nazis"









